Häufig gestellte Fragen

Teilnahme als Erprobungsschule

F: In welchem Abstand finden die Lesetests an den Schulen statt? Bzw. Wie sind sie über die drei Jahre verteilt?
A: Einmal (max. drei Mal im Jahr); insgesamt über alle drei Schuljahre 4-6 Tests.

F: Besteht der Lesetest in der zweiten Jgst. nur aus dem Wörter-pro-Minute-Lesen oder führen die Lehrer bereits den Multiple-Choice-Bogen zur Kleo-Geschichte durch?
A: Es handelt sich um einen Multiple-Choice-Test und einen 3-minütigen Lesegeschwindigkeitstest.

F: Wann findet der erste Test statt?
A: Im Februar 2019

F: Was bedeutet „individuelle Betreuung von der Universität Regensburg durch einen regelmäßigen Austausch“ konkret?
A: Es stehen Ansprechpartner an der Universität für Fragen etc. zur Verfügung, z.B. wie man mit bestimmten Schüler/-innen weiterarbeiten kann; für die Erprobungsschulen werden optional Zusatzmaterialien, auch für andere Lernbereiche, auf der Plattform bereit stehen, es wird Lesetipps geben und Feedback zu den ausgewerteten Tests. evtl. ist auch ein „Lesetag“ an der Universität für interessierte Schulen möglich. Es gibt keine großen „Berichte“, die zu erledigen sind. Höchstens, dass man mitprotokolliert, welche Texte man wann, wie lange eingesetzt hat.

F: Welche Zusatzarbeiten kommen auf die Lehrkräfte zu (Berichte schreiben o. ä.)?
A: Sie müssen lediglich den Lesetest auswerten und die Ergebnisse eingeben; so ähnlich wie bei VERA; dafür bekommen sie eine Menge Materialien, das ihnen Vorbereitungszeit spart. Die Fortbildung muss absolviert werden.

Teilnahme als Anwendungsschule


F: Besteht die Teilnahme „nur“ aus den Onlineschulungen der Lehrkräfte und den Leseheften bzw. Audiodateien, die die Lehrkräfte für die Umsetzung im Unterricht erhalten oder sind hier (ebenfalls) Lehrerberichte o. ä. vorgesehen?
A: Keine Berichte. Man muss lediglich die Fortbildung absolvieren.

F: Wann findet das erste Modul statt?
A: Irgendwann ab September; die Lehrkräfte sind hier relativ frei.

Zeitlicher Umfang im Unterrichtsalltag


F: Wie oft soll in der 2. Jgst. pro Woche gelesen werden und über welchen Zeitraum? (Wie bei Filius täglich 15-20 min über 6 Wochen oder anders verteilt?)
A: Es geht los mit einer Lektüre über zwei bis drei Wochen (zwischen Oktober und Januar) , ab Februar sollte zunächst intensiv geübt werden (am besten täglich, jeweils ein Text pro Tag.), danach reicht drei Mal die Woche.

F: Wie oft soll in der 3. Jgst pro Woche gelesen werden und über welchen Zeitraum? (Wie bei Filia täglich bis zu 30 min über 4 Wochen oder anders verteilt?)
A: Ähnlich: Erst mind. 4x die Woche, dann langsam reduziert, aber es wird Texte für das ganze Jahr geben. Bis zum Ende ca. 2 Texte pro Woche. Diese müssen nicht zwangsläufig aus dem Training sein. Auch eine Lektüre soll eingebaut werden.

Weitere Fragen


F: Wie verteilen sich die Module über die drei Jahre hinweg? (Wie viele im ersten, im zweiten und wie viele im dritten Jahr?)
A: voraussichtlich insgesamt etwa 7 Module für die 2. Jgst. bzw. 3./4. (Jeweils ca. 1 Stunde: Mischung aus Videos, Experimenten etc.)

F: Wie viele Texte werden die zwei Arbeitshefte jeweils enthalten?
A: Ca. 60-70.

F: Ist in den FiLBY-Arbeitsheften eine Mischung aus (Filius/Filia) Texten und neuen Texten enthalten?
A: Ja

F: Welche "alten Filius/Filia-Texte" sind beispielsweise Bestandteil?
A: Ziemlich viele.

F: Zu den neuen Texten: Sind die HSU-Themen des bayerischen Lehrplans der zweiten Jahrgangsstufe in den neuen Texten berücksichtigt, zum Beispiel "Wiese" statt "Wald"?
A: Ja, das soll versucht werden. Die Auswahl der Themen erfolgt in enger Abstimmung mit dem ISB.

F: Wird es für die vierte Jahrgangsstufe ein drittes Arbeitsheft geben?
A: Ja. Das ist dann in Kombination mit einem Selbstregulationstraining.

Häufig Bedenken


F: Das Training ist für die 2. bzw. 3. Jahrgangsstufe zu komplex und schwierig.
A: Das ist ein sehr häufiges Argument. Wir haben aber sehr, sehr gute Ergebnisse und alle Lehrkräfte, die das durchgeführt haben, waren sehr angetan und haben gesagt, dass es mit dem Hören der Texte sehr gut klappt. Inzwischen waren das mindestens 50 Lehrkräfte, keine hatte Probleme.

F: "Wenn ich an die letzten Jahre denke, in denen wir versucht haben, nach dem neuen Lehrplan zu arbeiten, sind wir eigentlich nur durchgehechelt und haben lange nicht alles geschafft. Ich kann mir also ehrlicherweise nicht vorstellen, noch mehr Arbeitshefte zu bearbeiten. "
A: Es ist kein klassisches Arbeitsheft. Die Hefte enthalten ja Texte für den HSU-Unterricht, sogar für den Mathe-Unterricht. D.h. es ist nicht nur reiner Leseunterricht. Die Texte behandeln außerdem Themen, die im Unterricht sowieso durchgenommen werden müssen > man schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe; Die Kinder behalten die Inhalte besser, weil durch das (mehrmalige) Lesen der Text tiefer verarbeitet wird, außerdem verstehen auch die Schwachen etwas; langfristig lesen die Kinder schneller und motivierter > man spart also Zeit.

Zuletzt geändert: Donnerstag, 5. Juli 2018, 15:49